Nähen · Tischdeko · Was sonst noch aus dem Nähzimmer kommt

Auf die Verpackung kommt es an

Jeder freut sich über Geschenke. Noch viel größer ist die Freude, wenn das Geschenk mit besonders viel Liebe verpackt wurde.


Renate

Advertisements
Nähen

Nikolaus

Heute haben bestimmt viele Kinder ihren Stiefel vor die Tür gestellt und gehofft, dass der Nikolaus ihnen ein paar Süßigkeiten hineinlegt. Ich kenne zwei Personen, die es versäumt haben, daran zu denken. Deshalb habe ich die Sache für sie in die Hand genommen und vorsorglich diese Nikolaussocken an die Tür gehängt.

Ob der Nikolaus ihnen wohl auch etwas gebracht hat? 😉

Die ITH-Stickdatei gibt es >>hier<<.

Renate

Nähen · Tiere/Figuren · Was sonst noch aus dem Nähzimmer kommt

Nähanleitung für einen Weihnachtswichtel

Schnell gemacht und gar nicht schwer nachzuarbeiten sind diese Weihnachtswichtel.

Ihr benötigt dazu:

  • ein Marmeladenglas
  • etwas Ringeljersey
  • Langhaarplüsch
  • eine halbe Holzkugel (Holzhalbkugel)
  • transparentes, doppelseitiges Klebeband (z.B. Stylefix)
  • Klebstoff oder Heißkleber
  • und das übliche Nähzubehör wie Nähmaschine oder Overlock, Nähgarn, Schere, Bügeleisen …

Meine Gläser sind von >>>hier<<<. Bei dieser Größe der Gläser habe ich eine Holzhalbkugel mit 20 mm Durchmesser benutzt. Ihr müsst ein bisschen gucken und abschätzen, welche Größe bei eurem Glas passend ist.

Als Mütze und für den Bart habe ich dieses Schnittmuster verwendet: >>> Glaswichtel<<<. Ihr müsst euer Glas messen und den Schnitt entsprechend anpassen.

Wenn ihr selbstgemachte Marmelade in eurem Glas verschenken wollt, solltet ihr zuerst die Marmelade zubereiten und in das Glas einfüllen. Das Glas bleibt die ganze Zeit verschlossen und wird beim Bekleben NICHT geöffnet. Der Wichtel soll ja nicht gleich bekleckert und klebrig verschenkt werden. 😉

Jetzt geht es aber los:
Ich möchte ziemlich viele Wichtel verschenken, deshalb habe ich zunächst einen Jerseystreifen in der entsprechenden Höhe zugeschnitten und oben und unten mit einer Covernaht versäubert. So kann ich besonders sparsam zuschneiden.

Dann das Schnittmuster auflegen oder einzeichnen und entsprechend zuschneiden.

Den Zuschnitt der Länge nach in der Mitte rechts auf rechts falten und die Kante absteppen.

Die Mütze wenden.

Nun den Bart auf die Rückseite des Langhaarplüsches zeichnen.

Beim Ausschneiden darauf achten, dass nur das Trägermaterial geschnitten wird und nicht die langen Haare.

Klebt etwas doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite des Bartes.

Der Bart wird unterhalb des Schraubgewindes angeklebt. Falls ihr Marmelade in den Gläsern habt, wird der Bart unterhalb des Deckels angeklebt und das Glas bleibt verschlossen!

Klebt einen Streifen doppelseitiges Klebeband an die Kante des Deckels.

Löst die Schutzfolie vom Klebeband und stülpt die Mütze über das Glas. Die Naht der Mütze sollte dabei zur Rückseite zeigen.

Die Mitte des Bartes ermitteln und in diesem Bereich die Mütze mit einer Stecknadel etwas nach oben stecken.

Klebt an dieser Stelle die Holzhalbkugel auf dem Langhaarplüsch mit Klebstoff oder Heißkleber fest.

Wenn der Klebstoff getrocknet ist, kann die Stecknadel entfernt werden.

Die Mütze darf und soll auf der Nase etwas faltig sitzen.

Fertig! Viel Spaß und Erfolg beim Nacharbeiten.

Meine Wichtel sehen so aus:

Einige sind mit selbstgemachter Glühweinmarmelade gefüllt.

Renate

Nähen · Taschen

Reisetasche mit Nähfrust statt Nählust

Auf einem Stoffmarkt habe ich mir ein Schnittmuster für eine Reisetasche gegönnt. Das Geld hätte ich besser in irgendetwas anderes investiert, denn ein paar Sachen gehen bei Schnittmustern – meiner  Meinung nach – gar nicht.

  1. Es fehlten auf dem Schnittmuster von außen sichtbar die Mengenangaben für Stoff und welche Zutaten sonst noch gebraucht werden. Innen waren sie aber fein säuberlich aufgeschrieben. Das hätte man gut und gerne auch auf die Rückseite der Packung drucken können.
  2. Die Anleitung war nicht übersichtlich gegliedert. Text und Bilder waren im Fließtext zusammengefügt. Bilder waren mal rechts, mal links, dazwischen der Text mit verschiedenen Arbeitsschritten, die nicht immer zum Bild passten. All das machte die Anleitung zusätzlich unübersichtlich.
  3. Außen am Schnittmuster wurde mit einer Anzahl von ca. 30 Bilder in der Anleitung geworben. Die Bilder in der Anleitung waren aber nicht sehr hilfreich, da man darauf kaum etwas erkennen konnte.
  4. Die Autorin war sich nicht sicher, ob sie mit Meter- oder Zentimeterangaben arbeiten wollte. Beide Maßeinheiten wurden ständig wechselnd gebraucht. So lautete irgendwann auch eine Angabe: „Ein Viereck mit Maßen 0,11 x 0,18 cm zuschneiden.“
  5. Es gab in der Anleitung häufiger die Aussage: „Nähen Sie nun diese und jenes zusammen. Zuvor müssen Sie aber noch…“ Nun ja, ich hangle mich gerne Schritt für Schritt durch die Anleitung und wenn da steht, nähen Sie zusammen, dann mache ich das und lese im Anschluss weiter. Wenn dann dort steht „Zuvor müssen Sie aber noch…“, kommt diese Aussage bei mir zu spät!

Irgendwann habe ich die Anleitung genervt an die Seite gelegt und nach eigenem Dafürhalten weitergemacht. So ist dann auch noch etwas Vorzeigbares entstanden.

Da die dunkle Jahreszeit vor der Tür steht, habe ich reichlich Reflektorpaspelband bei dieser Tasche verarbeitet (mittig).

 

Renate

Nähen · Was sonst noch aus dem Nähzimmer kommt

Halstücher Teil 2

Was soll ich sagen, die Tücher sind so schnell genäht und es gibt ja sooo viele schöne Stoffe, da kann die Auswahl schon Mal schwer fallen. Also habe ich alle Stoffe gekauft, die mir gefallen haben.

Anstatt eingenähtem Karabiner kann man auch zwei Ösen anbringen und einen losen Karabinerhaken als Verschluss nutzen. Diese Haken gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Deshalb musste ich den pinken Herzkarabiner einfach haben. 😀

Ich kann mir gut vorstellen, dass der Eine oder Andere ein solches Tuch unter dem Tannenbaum findet. 😉

Renate